4. Schwangerschaftswoche

    Zur Prävention von Krankheiten sind regelmäßige Kontrollen sehr wichtig.

    Die Bestätigung vom Frauenarzt und das erste Ultraschallbild

    Viele werdende Mütter spüren in der 4. Schwangerschaftswoche bereits, dass sie schwanger sind, andere gar nicht. Beides ist normal und hat nichts zu bedeuten. In dieser Woche nistet sich die befruchtete Eizelle endgültig in der Gebärmutter ein. Oft kommt es dabei zu einer leichten Schmierblutung.

    Das Testergebnis

    Wenn man jetzt einen Schwangerschaftstest macht, bekommt man ein definitives Ergebnis: Ein positiver Test bedeutet zu diesem Zeitpunkt auch, dass man sicher ein Baby erwartet. Vorher können Schwangerschaftstests auch fälschlicherweise positiv ausfallen, weil sich eine befruchtete Eizelle nicht immer endgültig in der Gebärmutter einnistet.

    Die erste Untersuchung beim Frauenarzt

    Der nächste logische Schritt, nachdem ich meinen Partner eingeweiht habe, ist der Weg zum Gynäkologen: Das hat zum einen den Vorteil, dass man noch einmal, diesmal vom Fachmann, die Bestätigung bekommt schwanger zu sein, zum anderen bekommt man dann auch sofort einen Mutter-Kind-Pass ausgestellt. In Österreich dürfen diesen auch praktische Ärzte, Ambulanzen für Gynäkologie und Geburtshilfe, Fachambulatorien der Krankenkassen sowie Familienberatungsstellen ausstellen.

    Er dokumentiert wichtige Untersuchungen und Gesundheitsdaten im Verlauf der Schwangerschaft bis zum 5. Lebensjahr des Kindes und sollte bis zur Geburt dein ständiger Begleiter sein. Im Notfall kann er über alle wichtigen Gesundheitsdaten Auskunft geben.

    Jede Frau mit Wohnsitz in Österreich hat Anspruch darauf, es sind jedoch auch Verpflichtungen daran geknüpft. 5 Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sind vorgeschrieben, damit man den vollen Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld hat. Alle diese Untersuchungen sind kostenlos und sollen dem Schutz des Ungeborenen dienen.

    Auch arbeitsrechtlich ist diese offizielle Bestätigung der Schwangerschaft notwendig: Sie ist Voraussetzung für den Mutterschutz und den damit verbundenen Kündigungs- und Entlassungsschutz. Eine Schwangerschaft muss zu diesem Zeitpunkt dem Dienstgeber gemeldet werden.

    Das erste Foto

    Das Schönste beim ersten Besuch des Gynäkologen ist wohl das erste Ultraschallbild deines Babys: Es ist zu diesem Zeitpunkt zwar erst so groß wie ein Mohnsamen, aber zum allerersten Mal ist es real und sichtbar. Das ändert in den Köpfen der meisten Mütter sehr viel, selbst in denen der Frauen, die unter keinen Umständen schwanger werden wollten.

    Viele beginnen zu diesem Zeitpunkt, ein Tagebuch zu führen. Das ist zum einen eine wunderschöne Erinnerung für später, kann aber auch den eigenen Töchtern oder auch guten Freundinnen eine wichtige Hilfe in der eigenen Schwangerschaft sein.

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